Spielplätze sind weit mehr als Orte zum Klettern, Toben und Entdecken. Sie sind soziale Treffpunkte, Bewegungsräume und wichtige Bausteine lebenswerter Städte und Gemeinden. Gleichzeitig wachsen die Anforderungen an Kommunen: Spielräume sollen sicher, langlebig, nachhaltig und möglichst barrierefrei gestaltet werden. Eine zentrale Rolle spielt dabei der richtige Untergrund. Fallschutzsysteme aus recyceltem Reifen-Gummigranulat können dazu beitragen, Sicherheitsanforderungen, Barrierefreiheit und Ressourcenschonung bei der Gestaltung öffentlicher Spielräume miteinander zu verbinden.
Barrierefreie Spielräume für alle Generationen
Kinder sollen unabhängig von körperlichen Voraussetzungen gemeinsam spielen können. Inklusive Spielräume benötigen deshalb Lösungen, die Barrieren abbauen und sichere Bewegungsräume schaffen. Elastische Fallschutzsysteme aus Reifen-Gummigranulat ermöglichen genau das.
Im Gegensatz zu losen Fallschutzmaterialien wie Sand, Rollkies oder Holzhackschnitzeln schaffen gebundene Fallschutzflächen ebene, rollstuhlgeeignete und barrierearme Wegebeziehungen. Auch Kinder mit Rollatoren, Gehhilfen oder Mobilitätseinschränkungen profitieren von den durchgängigen Oberflächen. Mit geeigneten Randprofilen und Übergängen erfüllen moderne Fallschutzsysteme die Anforderungen an barrierefreie Spielräume und unterstützen inklusive Spielkonzepte.
Maßgefertigte inklusive Lösungen für jede Anforderung
Die maximale freie Fallhöhe auf Spielplätzen ist nach DIN EN 1176 und DIN EN 1177 auf 3,00 Meter begrenzt, was mit den Fallschutzböden aus Reifen-Gummigranulat problemlos realisiert werden kann. NEW LIFE-Partner bieten unterschiedliche Systeme für individuelle Anforderungen von Kommunen, Schulen, Kindertagesstätten und anderen Spielplatzbetreibern.
Fugenlose Fallschutzböden – beispielsweise von REGUPOL – werden direkt vor Ort eingebaut. Sie ermöglichen individuelle Formen und können an unterschiedliche Fallhöhen angepasst werden. Besonders in dicht bebauten urbanen Räumen oder auf Dachspielplätzen eröffnen fugenlose Systeme zusätzliche Möglichkeiten.
Fallschutzplatten – unter anderem von Conradi+Kaiser, KRAIBURG Relastec und Regupol – bieten eine robuste, wirtschaftliche und flexibel austauschbare Lösung. Einzelne Elemente lassen sich bei Bedarf unkompliziert ersetzen. Unterschiedliche Stärken ermöglichen eine Anpassung an die erforderliche Fallhöhe von Spielgeräten. Farbige EPDM-Oberflächen schaffen attraktive und langlebige Spielräume mit hoher Gestaltungsfreiheit.
Eigenschaften im Vergleich zu alternativen Fallschutzmaterialien
Der Vergleich verschiedener Fallschutzlösungen zeigt deutliche Unterschiede: Fallschutzbeläge aus Reifen-Gummigranulat überzeugen insbesondere bei Barrierefreiheit, Hygiene, Wetterbeständigkeit, Pflegeaufwand und langfristiger Wirtschaftlichkeit.
Während Sand, Rollkies oder Holzhackschnitzel regelmäßig aufgefüllt, verteilt oder erneuert werden müssen, bleiben gebundene Fallschutzsysteme aus Reifen-Gummigranulat dauerhaft formstabil. Gebundene Fallschutzsysteme aus Reifen-Gummigranulat weisen unter vergleichbaren Einsatzbedingungen einen geringeren Materialverlust auf und erfordern häufig weniger Pflege- und Nachfüllmaßnahmen als lose Fallschutzmaterialien wie Sand, Rollkies oder Holzhackschnitzel. Gleichzeitig bieten die elastischen Beläge zuverlässigen Schutz bei Fallhöhen von bis zu drei Metern und ermöglichen auch variable Fallhöhen innerhalb einer Fläche. Die Oberflächen bleiben langfristig optisch ansprechend und sind deutlich leichter sauber zu halten.
Für Kommunen, Schulen, Kitas und Vereine entscheidend: Abhängig von Nutzung, Standortbedingungen und Pflegeaufwand können sich höhere Anfangsinvestitionen durch geringere Wartungs-, Pflege- und Instandhaltungskosten langfristig wirtschaftlich auswirken.
Ressourcenschonung und Kreislaufwirtschaft von Grund auf mitdenken
Fallschutzsysteme aus Recycling-Gummigranulat basieren auf Sekundärrohstoffen aus der mechanischen Reifenverwertung und unterstützen damit Ansätze der Kreislaufwirtschaft, bei denen Materialien möglichst lange im Stoffkreislauf gehalten werden. Die mechanische Reifenverwertung hält wertvolle Rohstoffe im Kreislauf und vermeidet Abfälle. Aus gebrauchten Reifen entstehen hochwertige Sekundärrohstoffe für langlebige Produkte im öffentlichen Raum.
Langlebigkeit, Witterungsbeständigkeit und geringer Pflegebedarf können dazu beitragen, Materialeinsatz, Wartungsaufwand und Ressourcenverbrauch über den Nutzungszeitraum zu reduzieren. Gleichzeitig profitieren Kommunen, Schulen, Kitas und Vereine von robusten Lösungen mit langen Nutzungszeiten und geringem Wartungsaufwand.
„Ein guter Spielplatz schützt nicht nur Kinder vor Verletzungen – er schützt auch Ressourcen, die verfügbaren Budgets und schafft Teilhabe für alle“, erklärt NEW LIFE-Netzwerk-Koordinatorin Christina Guth. „Fallschutzsysteme aus Recycling-Gummigranulat zeigen, dass sich Sicherheitsanforderungen, Barrierefreiheit und ressourcenschonende Materialkonzepte sinnvoll miteinander verbinden lassen. Gerade Kommunen suchen Lösungen, die langfristige Nutzbarkeit, soziale Teilhabe und wirtschaftliche Aspekte gemeinsam berücksichtigen.“

