Starke Basis für den Hallensport: Böden aus Recycling-Gummigranulat

ballsportboden indoor

Ob Basketball, Handball, Volleyball oder Schulsport: Sporthallenböden müssen viel leisten. Elastische Schichten aus Recycling-Gummigranulat können dabei wichtige Funktionen innerhalb moderner Sportbodensysteme übernehmen – und eröffnen zugleich eine weitere Anwendung für den Sekundärrohstoff aus mechanisch verwerteten Reifen.

Wenn beim Basketball gedribbelt, beim Handball gesprungen oder beim Schulsport gelaufen wird, spielt der Boden buchstäblich eine tragende Rolle. Je nach Sportart und Nutzung werden unterschiedliche Anforderungen an Elastizität, Ballverhalten, Belastbarkeit und Komfort gestellt.

Bei entsprechenden Indoor-Sportbodensystemen kann aufbereitetes Reifen-Gummi als elastische Schicht eingesetzt werden. Je nach Aufbau können solche Systeme zur Kraftreduktion beitragen und sportfunktionale Eigenschaften wie Ballreflexion unterstützen. Auch akustische Eigenschaften können bei der Planung eine Rolle spielen.

Vom Reifen in die Sporthalle

Der interessante Materialweg beginnt bereits deutlich früher: Bei der mechanischen Reifenverwertung werden die verschiedenen Bestandteile eines Reifens voneinander getrennt. Das gewonnene Reifen-Gummi wird weiter aufbereitet und kann als Sekundärrohstoff in neuen Anwendungen eingesetzt werden.

Ballsportböden zeigen damit anschaulich, dass Kreislaufwirtschaft nicht abstrakt bleiben muss: Ein Material, das seine ursprüngliche Aufgabe im Reifen erfüllt hat, erhält eine neue Funktion im Sport.

Für Kommunen, Sportämter, Vereine, Schulen, Planende und Sportstättenbetreiber lohnt sich deshalb ein genauer Blick auf den jeweiligen Systemaufbau und die für die geplante Nutzung erforderlichen Eigenschaften. Aus Reifen wird Bewegung – und aus einem Sekundärrohstoff ein funktionaler Bestandteil moderner Sportflächen.

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